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Astrologie-Redaktion

Brauchen wir das Astrologen - Diplom?

27.08.1999


Seit die Menschen sich mit Astrologie befassen, seit es „Astrologen (Frauen wie Männer)“ gibt, war dieser Stand immer ein freier, unabhängiger Stand.

Auf die Urgründe der astrologischen Tätigkeit, ihren Sinn oder Unsinn, ihren Bezug zum Menschen, zu Planeten und Kometen, soll hier nicht eingegangen werden; diese Diskussion wurde schon zu oft geführt. Worum es hier geht, ist einzig und allein die Stellung des „Astrologen“ in der Gesellschaft.
Kann man den geschichtlichen Rückblicken glauben, waren die ersten erwähnten Astrologen zugleich auch Priester und Arzt in einer Person. Sie waren es, die dem jeweiligen Herrscher als Ratgeber zur Seite standen, die Minister der Antike. Zu Zeiten römischer Herrschaft gab es wohl schon erste Unstimmigkeiten, da die Wahrsagerei als blühender Geschäftszweig in Mißkredit stand, und unter den Wahrsagern sich auch viele Astrologen tummelten. Das aufstrebende Christentum brachte es zu ersten Verboten der Astrologie: Es konnte nicht sein, daß ein Sterndeuter so weit in den göttlichen Himmel schaute und mehr Einsichten erhielt, als ein Priester. Die Konkurrenz am Himmelszelt war geschaffen. Seit dem erlebte die Astrologie ein stetes Auf und Ab. Akzeptanz löste sich mit Verboten ab. Nicht vergessen darf man dabei, daß die Menschen, die die Astrologie verteufelten und verboten, sich im Geheimen oftmals ihrer bedienten. Doch ob es verboten war, die Sterne nach dem Weg zu fragen, oder nicht: Immer war der Stand der Astrologen ein freier Stand.

Der Sprung in die Gegenwart:
Deutschland ist ein Land, in dem mittlerweile der Gang über die Straße vorgeschrieben ist, ein Land, in dem die Pausenglocke noch immer die Arbeiter im Fabrikrhythmus hält und ein Arzt nur verordnen darf, was die Kasse der Kranken genehmigt. Die gepriesene Freiheit ist die Freiheit, die Welt zu verschmutzen, eine Kreditkarte zu besitzen und im Kaffee-Haus sein mobiles Telefon klingeln zu lassen, um alle Ruhesuchenden daran zu erinnern, daß man geschäftig zu sein hat. Fraglos bietet unsere Zeit grandiose Möglichkeiten für eine menschliche Entfaltung. Fraglos aber gebietet diese Zeit auch soviele Regelungen und Gesetze, daß die Entfaltung des Menschen sich darauf beschränkt, den Rahmen der Gesetze bestmöglich auszufüllen. Ein Blick über die Gesetzesgrenzen ist kaum mehr möglich. Bundespräsident Herzog ruft dem Volk zu: „Macht Euch selbständig!“ Das Volk zieht aus und stößt als erstes auf: Regelungen und Gesetze, die soviel Zeit in Anspruch nehmen, daß man sich um den Firmeninhalt kaum mehr kümmern kann. Wer hier widerspricht, spricht ausschließlich von Ausnahmen und: Vom Beruf des Astrologen. Dieser unterliegt bislang nämlich noch keiner staatlichen Regulierung, keiner universitären Verbildung, keinem Industriestandard. Sicher, jeder Gewerbetreibende muß Steuern zahlen, doch sollte es ihm freigestellt sein, in welcher Art und Weise er seiner Arbeit, seinem Schaffen nachkommt. Ein Bauer zum Beispiel darf heute schon nur noch den staatlich und industriell genehmigten Weizen anbauen. Es ist wirklich so: Ein Bauer darf heute nicht mehr frei entscheiden, welche Früchte er auf sein Feld sähat. Er führt nur noch aus, was Regelungen ihm erlauben. Dies ist das Ergebnis der Industriemacht in Europa, die dem Staat schon lange diktiert, was er zu tun und zu lassen hat.
Warum diese ganze lange Vorrede? In diesem Jahr wurde das sogenannte „Lebensbewältigungshilfegesetz“ im Bundestag beschlossen. Nach meiner Kenntnis wird dieses Gesetz im Jahre 1999 in Kraft treten, und allen Menschen, die im Bereich der "Lebenshilfe" tätig sind, damit natürlich auch den Astrologen, einen gesetzlichen Rahmen verordnen, der die Arbeit sehr erschwert, fast möchte ich sagen, der die Arbeit verhindert. An diesen Gesetzentwurf hängt sich nun gleich eine deutsche Vereinigung an: der Deutsche Astrologen Verband, kurz DAV.

 

Über das Internet konnten folgende Nachrichten gelesen werden:


Nachricht von … am 01. Oktober 1998 um 14:32:03:
Dem Rundbrief zur Mitgliederversammlung des DAV am 10.10.98 entnahm ich, daß Peter (Niehenke) auf Deine (Volker Schendel) Anregung hin, einen Antrag auf die Einrichtung einer Projektgruppe, mit dem Ziel einer „staatlichen Anerkennung“ des Astrologen-Berufs, gestellt hat und Du Dich und Deine Kontakte dort einbringen willst. Sehr interessant finde ich, daß gerade das „Lebenshilfe-Gesetz“ den (auch rechtlichen) „Anlaß“ böte, in unserem Bereich eine Regelung zur Qualitätssicherung durchzusetzen. …

Herzliche Grüße



Antwort:
… Ich hoffe aber, daß in der Tat „Lebenshilfegesetzgebung“ und „staatlich anerkannter“ Diplomastrologe (BA oder FH) in einem Kontext diskutiert werden. Im Zeitalter der EG-Zertifizierung und dem allgemeinen Trend der Qualitätssicherung bei den Freien Berufen hat m. E.der DAV Handlungsbedarf. Genau genommen reichen die vorhandenen Lehrkapazitäten schon allein der DAV - Zentren aus, um beispielsweise via Internet einen vernetzten Studiengang, evtl.sogar mit der FU Hagen, zu entwickeln. Aus Kostengründen dürfte ein Präsenzstudienangebot die Finanzierungsmöglichkeiten übersteigen.
herzliche Grüße 


DAV-MV beschließt mit großer Mehrheit: Wir wollen staatliche Anerkennung des Astrologen-Berufs


….. Nachricht von Peter Niehenke am 13. Oktober 1998 um 15:05:41:
Auf der Mitgliederversammlung des DAV wurde mit großer Mehrheit beschlossen, daß der DAV aktiv eine staatliche Anerkennung des Astrologen-Berufs anstrebt. Folgender Antrag von mir lag der Diskussion zugrunde: Anregung zur Einrichtung einer „Projektgruppe Diplom-Astrologe“. Zu verhandeln auf der Mitgliederversammlung am 10.10.1998 in Würzburg. Die Möglichkeit, daß der Beruf des Astrologen eine auch nur indirekte staatliche Anerkennung erfahren könnte, habe ich bisher für illusorisch gehalten (die Zeit nach etwa 2020 dafür anvisiert …). In einem Gespräch mit Ministerialrat Volker Schendel vom Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Verkehr (Referat Freie Berufe) des Landes Niedersachsen habe ich mich aber überzeugen lassen, daß eine solche Möglichkeit derzeit greifbarer ist als von mir für möglich gehalten: Ähnlich wie das Fernunterrichts-Schutz-Gesetz (demzufolge jeder Fernkurs, der eine Berufsausbildung anbietet, staatlich zugelassen werden muß) für mich zu einem „Hebel“ wurde, eine indirekte staatliche Anerkennung für meine Ausbildung zu erhalten (die Zulassung darf nämlich nicht verweigert werden, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind), kann ausgerechnet das allen Astrologen vermutlich bekannte „Lebenshilfe-Gesetz“ zu einem Hebel werden, für den Beruf des Astrologen eine (in gewisser Weise) »staatliche Anerkennung« zu erzwingen. Mit der Vorlage des Lebenshilfegesetzes gibt der Gesetzgeber nämlich zu, daß es für den Bereich dieser Tätigkeiten einen Regelungsbedarf (und ein Qualitätssicherungsproblem) gibt. Wenn wir dies offensiv nutzen (statt uns nur gegen bestimmte Aspekte des Gesetzes zu wehren), so könnte, nach Meinung von Ministerialrat Schendel, mindestens eine Anerkennung des Berufs des Astrologen „auf dem Niveau einer Berufsakademie“ dabei herauskommen (Ziel wäre eine Anerkennung als „Diplom-Astrologe“ - was juristisch weitergehend ist). Da Herr Schendel bereit ist, in einer „Projektgruppe“ des DAV, die sich die Anerkennung des Astrologen-Berufs zum Ziel gesetzt hat, mitzuwirken und seine Kontakte zu wichtigen Meinungsbildnern im Ministerium, die einer solchen Absicht grundsätzlich positiv gegenüberstehen, einzubringen, möchte ich hiermit anregen, eine solche Projektgruppe ins Leben zu rufen. Sollte die Einschätzung von Herrn Schendel realistisch sein, böte sich die möglicherweise einzigartige Chance, die Arbeitsbedingungen für Astrologen in unseremLand wesentlich zu verbessern. Welche Vorteile eine staatliche Zulassung für das „Image“ eines Angebots und die Akzeptanz einer (Dienst-) Leistung hat, kann ich aufgrund von Analysen der Entscheidungsgründe meiner Fernschüler ziemlich genau sagen: 63 % meiner Schüler geben an, daß die staatliche Zulassung des Fernkurses ein wesentliches Kriterium bei ihrer Entscheidung für den Kurs war. Bei dem hohen Anteil an Arbeitslosen unter Schülern unserer Ausbildungszentren ist auch die Möglichkeit einer Förderung der Ausbildung durch das Arbeitsamt ein nicht unwesentliches Argument. Die Projektgruppe müßte natürlich eng mit der Ausbildungskommission zusammenarbeiten. Vom Arbeitsaufwand her wäre es aber ungeschickt und vermutlich garnicht möglich, daß die Ausbildungskommission diese rein politische Aufgabe mitübernimmt: Die Ausbildungskommission soll sich um Ausbildungsinhalte kümmern, (dort geht es um eine inhaltliche Arbeit), die Projektgruppe soll sich um die politischeDurchsetzung kümmern (dort geht es um formale Aspekte, Nutzung von Kannälen für politische Einflußnahme einschließlich der Mitarbeit in entsprechenden (Partei-)Gremien, Kontakte zu Politikern usw.). Herr Schendel hält monatliche Treffen derGruppe für notwendig.

Gruss Peter Niehenke

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Der DAV verfolgt also das Ziel, den Beruf „Astrologe“ zu verstaatlichen, bzw. ihn mit einem Diplom zu versehen, was das selbe ist. Die „vorhandenen Lehrkapazitäten der DAV-Zentren“ bestehen meines Wissens aus Mitgliedern des Vereins, die wohl Kurse anbieten, und natürlich aus Peter Niehenkes „staatlisch anerkanntem Fernstudium für Astrologie“. Diese staatliche Anerkennung bezieht sich übrigens ausschließlich auf die Form der Durchführung und in keinster Weise auf den Inhalt.
Es wird von „Qualitätssicherung“ gesprochen, von „Präsenzstudienangebot“ und „FU“. Merken Sie, was hier der tragende Urgrund ist? Fremdwörter und Modeworte. Ein erkennbarer Sinn jedenfalls fehlt mir gänzlich. Auch vermisse ich in meiner persönlichen Arbeit keineswegs die behütenden Hände des Staates. Ein menschliches Argument fehl gänzlich. Für den Gruppenzwang gibt es eben kein wirkliches Argument, außer, die Astrologen wissen es: Wenn ein „Stier“ nach einer Gruppe ruft, weil er darin erst seine Sicherheit findet (siehe Horoskop Peter Niehenke).
Die größte Zugkraft hat sicherlich die sogenannte Qualitätssicherung. Jeder Arzt studiert mehrere Jahre, und doch konnten mir Ärzte in etwa 70% meiner persönlichen Krankheiten nicht helfen. Das Honorar für die Nichtbehandlung wurde jeweils von meiner damaligen Krankenkasse trotz meines Protestes ausbezahlt. Qualitätssicherung oder Marktbeherrschung? Deutsche Bauern müssen Saatgut und Pestizide (Unkrautgifte) von der Industrie kaufen. Sie werden dabei satellitenüberwacht. Qualitätssicherung oder Marktbeherrschung? Ich bin der Ansicht, daß wirkliche Qualität immer und ausschließlich von einzelnen Menschen kommt, die ihren jeweiligen Beruf lieben und sich für Ihnhalte und nicht für die äußeren Formen einsetzen. Da dies aber nicht meßbar ist, ebensowenig wie astrologische Aussagen, ist es auch nicht durch einen TÜV oder ähnliches zu erfassen. Was erfaßt wird, was einer kollektiven Schulung unterliegt, wird immer von der Masse getragen. Masse ist schwer und träge, wie Pluto sich im Horoskop zeigt. Das Gewicht der Masse in lichte Höhen zu heben, mit den zehntausend Fußeisen, die damit an der Astrologie hängen, ist es unmöglich, eine sinnvolle und sich entwickelnde Astrologie zu betreiben. Dies ist und wird immer die Aufgabe einzelner sein, niemals noch ist ähnliches von einer Masse erzeugt worden. Und einzelne Reformgeister werden von einem Kollektiv doch immer nur angenommen, wenn die Reform die Gemeinschaftsform nicht stört. Damit bleiben "Reformen" immer nur ein Gänseblümchen im Löwenzahnfeld. Auch sollte man bedenken, daß die Auflagen, denen Firmen heute unterliegen, bereits so enorm sind, daß kaum mehr Luft zum Atmen eigener Ideen bleibt. Und das will der DAV, sicherlich im besten Ansinnen, für alle in Deutschland lebenden Astrologen durchsetzen.
Selbstverständlich wurden auch alle Nicht-DAV-Astrologen von dieser Absicht verständigt, denken Sie nun vielleicht. Nun, dies war nicht der Fall. Ich erfuhr davon ganz zufällig, und mein Nachfragen, warum das denn sein muß, wurde hartnäckig von den Betreibern mit dem Wort „Qualitätssicherung!“ beantwortet.
Sicherlich ist der DAV an der astrologischen Forschung intensiv beteiligt und bringt vielfache Veröffentlichungen, denken Sie vielleicht auch. Vielleicht gibt es diese auch, mir ist nur keine bekannt, und das obwohl ich fünf Jahre lang die astrologische Abteilung einer Buchhandlung betreuen durfte. Ein Verein, der keine Entwicklungsarbeit, keine Öffentlichkeitsarbeit leistet, ruft hier nach Qualität und Vater Staat. Dieser Verein will schlußendlich wohl auch noch die Ausbildung auf seinem Niveau übernehmen, will die Verbreitung seines Nicht-Wissens zum Maßstab erheben. Qualitätssicherung oder Marktbeherrschung?
Ich will den einzelnen Menschen beim DAV nicht absprechen, daß sie in bester Absicht handeln. Es ist immer wieder das gleiche Bild: Eine hundertköpfige Chimäre macht sich auf den Weg, um neue Reviere zu erobern. Ein einzelner Kopf ist für sich nicht lebensfähig, nur der Gruppentrieb hält dies aufrecht. Ein Gesetz zur Verstaatlichung des Berufsstandes Astrologie macht aus jedem gewerblich tätigen Astrologen, aus jeder Astrologin, einen weiteren Kopf dieses Ungeheuers. Die meisten werden in dieser Angelegenheit nicht gefragt und auch nicht informiert. Und so sitze ich hier, schreibe den Artikel um zu informieren, und stelle fest, daß er so persönlich gefärbt ist, wie ich nur konnte. Ich spreche mich in aller Deutlichkeit gegen den „Diplom - Astrologen“ aus und trete ein für den Erhalt eines der letzten freien Berufe dieser Zeit.

Peter Kern



Radix zur Bekanntgabe des Ansinnens »Staatsastrologe« durch Peter Niehenke:

Ascendent Steinbock und Saturn in Haus 3:
Der Ascendent zeigt schön, daß es hier um eine staatliche Reglementierung (Saturn in 3) geht. Die Opposition von Merkur zu Saturn verdeutlicht nochmals in scharfer Form den Anspruch der Intellektuellen. Bestimmendes (Saturn) soll durch Regeln (Merkur) ersetzt werden. Saturn im Quadrat zu Neptun weist auf die Minderheitenlage der Astrologen hin, auf die Außenseiterrolle.

Mond in Haus 7 in Quadrat zu Saturn und Merkur, in Opposition zu Neptun und Uranus: Was wird durch die Initiative öffentlich? Ein Kind, das sich noch nicht vom Mutterschoß getrennt hat, aber mit AC = Steinbock als Bestimmender auftritt. Eine Horrorvorstellung. Mond-Neptun: der Konkurrenzkampf (hier der Dipl. Psychologe contra Astrologe), Mond-Uranus: im Auftrag der Mütter, also der verlängerte Arm des Systems. Mond-Saturn: Ich will geliebt werden.

Daß das geforderte Recht kein Recht ist zeigt auch schön Uranus und Neptun in Haus 1. Dies läßt im Grunde hoffen, daß das ganze wie eine Seifenblase zerplatzt. Ansonsten wäre in einem neuen Astrologen-Gesetz die Aufhebung und Auflösung der einzelnen Person ansich bereits mit inbegriffen.

Auffallend auch das schöne Quadrat von Mars zu Pluto, einer der gewalttätigsten Konstellationen die ein Horoskop aufweisen kann. Der öffentliche Kampf (Mars in 7) zur Sicherung der Macht (Pluto in 10). Wenn Mars - Pluto im Spiel ist, ist auch die Mauschelei nicht fern. Es wird getrickst, gelogen, die Wahrheit verbogen. Und wenn nichts mehr hilft, droht man mit Gewalt und Macht.

Interessant ist Cheiron am MC: Die Beherrschung der eigenen Leidenschaften, oder auch: Die Formung der eigenen Persönlichkeit. Wie soll dies unter einem gemachten Gesetz möglich sein? Vielleicht in der Form, daß jeder und jede Betroffene sich zu der Thematik äußert, sich klar und konturiert (Haus 10) zeigt und abgrenzt. Seine Stimme erheben und Stellung beziehen, ob der und die Einzelne mit dem Vorhaben einverstanden ist, oder nicht. 


Ergänzende Mitteilung von Peter Niehenke und Volker Schendel:

Nachricht vom 14. July 1999 um 20:56:36:
Subject: Einladung zu einer Informationsveranstaltung zum Projekt "Diplom-Astrologe"

: Kurzbericht:
Bei dem Treffen in Hannover gestern waren 17 Personen anwesend, davon ein Vertreter von der Hamburger Schule und ein Vertreter des in Freiburg ansässigen Vereins „Kulturgut Astrologie …“ (Vorsitzender ist Karsten Kröncke, auch ein Vertreter einer eigenen Art von Hamburger Schule). Es ist allen deutlich geworden, daß Handlungsbedarf besteht.
: Gruß
: Peter (Niehneke)


Hallo Peter, hallo Forum,
ergänzend:
Der Vorschlag, für die Zielsetzung „staatliche Anerkennung“ eine virtuelle Arbeitgruppe (geschlossenes Internetforum) zur Abstimmung und Koordinierung der Maßnahmen, Arbeitspakete und den ständigen Gedankenaustausch einzurichten, wird wohl Realisierungschancen haben.
Hinsichtlich des Handlungsbedarfes ist BVerwG in Band 22 der amtl.Sammlung, S.286ff einschlägig, wonach gem. §35 GewO die Untersagung einer freiberuflich-astrologischen Tätigkeit bei fehlender Sachkunde denkbar ist.(Urteil vom 4.11.1965)
herzl.Gr.Volker


Anmerkung:
Es ist deutlich, daß der DAV und Ministerialrat Volker Schendel an Ihrem Vorhaben festhalten, und den „Dipom-Astrologen“ hinter verschlossenen Türen vorbereiten. Die betroffene Mehrheit bleibt ausgeschlossen. Dieses Verhalten kennt man aus vergangenen Zeiten, und Vergleiche möchte ich gar nicht benennen müssen.

Peter Kern
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