Das Horoskop der BRD im Jahr 2026
- Das Abbild einer echten Krise
13.09.2026 –
Ein Artikel von Peter Kern

Im September 2026 hat das kleine Land Sachsen-Anhalt seinen Landtag neu gewählt. Die Partei AfD hat dabei über 40% der Stimmen erhalten. Für die politische Gesellschaft in Berlin war das ein Schock, so ist es in den Leitmedien zu lesen. Kanzler Merz ist angeschlagen, von Rücktritt ist die Rede. Ist Deutschland in einer Krise?
Ist Deutschland in einer Krise?
Das ist eine klassische Frage an die Astrologie. Sie ist interessanterweise ein Messinstrument, das exakt nach den Regeln der Naturwissenschaft funktioniert, denn ihre Messanzeigen sind die Bahnen der Planeten und die Umdrehung der Erde um ihre eigene Achse. All das könnte kein Astrologe der Welt ohne die wissenschaftlichen Berechnungen anwenden.
Was die Astrologie dann von der Wissenschaft abspaltet, ist die Maßeinheit, an die das Zeigerergebnis angelegt wird. Dass der Planet Mars eine siderische Umlaufzeit von 686,980 Tagen hat, wird kein Wissenschaftler abstreiten. Dass seine Position innerhalb eines Tierkreiszeichens unterschiedliche Zeitqualitäten erkennen lässt, das ist den Wissenschaftlern dann aber zuviel, das ist Humbug, Glaskugelwissen, Unsinn.
Diese kleine Vorrede könnte die Länge eines Buches einnehmen. Sie ist wichtig, weil in dieser Situation soviel Unfrieden liegt. Selbst unter den Astrologen gibt es Streit ohne Ende. Jeder hat das bessere Messinstrument, jeder weiß das Messinstrument Horoskop besser zu lesen. Und findet man das Erwartete nicht, holt man den Asteroiden Nr. 137 dazu, der ganz genau erklärt, warum irgendwo Krieg ausbricht oder Ähnliches. Es gibt - aus meiner Sicht - im astrologischen Umfeld mehr Irrungen und Wirrungen als ernsthafte Versuche, die Sterndeutung zu verstehen. Und, das kann ich nach über 30 Jahren Beschäftigung beurteilen, es gibt unerträglich falsche Propheten. Falsch im Sein, und falsch in der Aussage. Letzteres ist akzeptabel. Wolfgang Döbereiner, Entwickler der Münchner Rhythmenlehre, ist für mich der einzige Astrologe der letzten Jahrzehnte, der ein erkenntnisreiches Messinstrument namens Horoskop beschrieben hat. An ihm orientiere ich mich.
BRD und die Wahl in Sachsen-Anhalt
Ich bin kein Wissenschaftler, ich übe mich in der Astrologie, und will deshalb nachsehen, ob die politische Aufregung und Verstörung über die Wahl in Sachsen-Anhalt sich in der Betrachtung des Horoskops widerspiegelt.
Als Horoskop für die BRD verwende ich den Zeitpunkt, als das Grundgesetz in Kraft getreten ist. Auch hierzu gibt es mehr Alternativen, als Nadeln an einer Tanne. Ich verwende diesen Zeitpunkt, weil sich wichtige Zeitpunkte in der Geschichte des Landes nach astrologischen Erkenntnissen darin wieder finden.

Grundgesetz in Kraft getreten, 24.05.1949 um 0:00 Uhr in Berlin
In der MRL verwendet man als Altersrythmus den Schritt von 7 Jahre = 1 Haus. Die Punkte sind im Horoskop mit "O" und "U" eingezeichnet.
Auffallend ist im September 2026 der obere Rhythmus, der auf 1°-Fische zu liegen kommt. Dieser Grad ist oft benannt und erprobt und er gilt als "Verlust-Grad", weil man in diesen Phasen oft zu Fehleinschätzungen kommt. Die Realität wird verleugnet. Unter dieser Konstellation entstehen Ängste, Unsicherheiten, die zu unüberlegten Handlungen führen.
Jetzt geht es hier um das Grundgerüst des Landes, nicht um eine politische Partei oder gar nur eine Person wie den Kanzler. Das heißt, das ganze Land gerät in eine unsichere Situation, die schon im Juni 2026 anfing.
Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die Unsicherheit im ganzen Land erhöht. Die einen fürchten eine AfD-Regierung in Ländern oder gar im Bund. Andere fürchten ein Weiterregieren von CDU/SPD. Und tatsächlich haben diese beiden gerade jetzt den nächsten Bundeshaushalt mit wieder überhöhten Staatsschulden beschlossen. Sie können nichts anderes, als
Werte (
=Saturn)
auflösen (
=Neptun). Es liegt in der Zeit.
Saturn ist immer auch die Regierung, der König im Land. Das ist im Augenblick Friedrich Merz. Seine Position wird durch Neptun geschwächt, in Frage gestellt. Am 13.09.2026 raunen die Journalisten im Presseclub schon von Rücktritt in den nächsten Tagen!
Jetzt kann man im Horoskop über diese Gruppenschicksalspunkte laufen, und spürt kaum etwas davon. Sie sind ja auch nur
ein Aspekt im Gesamtkreis. Gibt es Hinweise für eine Verstärkung dazu?
Und tatsächlich sieht man sofort, dass der aktuelle Saturn auf 13°-Widder steht, und damit einen Gegenkraft zum Neptun des Grundgesetzes auf 13° Waage bildet. Damit ist der Widerstreit von Realtiät und Phantasiewelt bestärkt und belegt. Aus astrologischer Sicht kann das nur heißen, dass die Regierung tatsächlich sehr geschwächt ist, und dass der nächste Bundeshaushalt ein großer Fehler ist. Milliarden in tote Kampftechnik zu stecken, hat noch nie zu einem fröhlichen Leben geführt. Auch der laufende Bundeshaushalt wurde schon unter Saturn-Neptun von der Regierung Merz beschlossen. Von einem Aufschwung und einer Belebung der Gesellschaft ist bislang ja nichts zu spüren. Trotz eines "Sondervermögens" von einer Billion Euro. Das Geld wird verteilt, Ergebnisse sind keine zu erkennen.
Zur Landtagswahl standen Mond und Mars auf etwa 15°-Krebs. Beide bilden ein Quadrat zu Neptun und Saturn. Das zeigt den Zorn der Bürger gegen ihre Regierung. Und wenn dann hochrangige Politiker davon sprechen, dass sie jetzt endlich ihre Hausaufgaben machen müssen, kann man nicht mehr darüber lachen. Wenn diese Leute ernsthafte Arbeit mit Hausaufgaben vergleichen oder verwechseln, ist klar, dass sie sich des
Ernstes der Lage (
=Saturn)
nicht bewusst sind (
=Neptun). Sie sind nicht fähig, eine notwendige Wende herbeizuführen. Diese Wende entspräche dem dritten Planetenprinzip im Bunde, dem Uranus, der nach Döbereiner, nur als Fehlendes zwischen Saturn und Neptun verhanden ist. Die Folge ist ein wirtschaftlicher Verlust, ein Verlust an Stabilität und Vertrauen.
Es genügt nicht, Hausaufgaben zu machen.
Ernste und ehrliche Arbeit für die Bevölkerung ist notwendig.