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Astrologie-Redaktion

Miete und Recht

17.09.2010


Im Frühjahr 2009 rief mich ein Kunde an, und bat um Hilfe in einer Rechtsangelegenheit.

Es ging um eine Mietrechtssache, und er erzählte, dass er von seinem Vermieter bereits dreimal vor Gericht zitiert worden war, und jeweils mehr oder weniger verloren hatte, obgleich er sich ganz klar im Recht fühlte. Jetzt stand das vierte Verfahren an, und er fragte, ob er dieses Mal gleich bezahlen solle, oder ob Aussicht auf einen Prozessgewinn bestehe.
Zu diesem Zeitpunkt war noch kein Anwalt eingeschaltet, und ich empfahl ihm, einen Termin zu vereinbaren, und mir den Termin dann mitzuteilen. Es wurde Mittwoch, der 01. April 2009, um 16:00 Uhr MEZ in Regensburg vereinbart.



Sieht man sich das Horoskop für diesen Beratungstermin an, fällt den Astrologen der Münchner Rhythmenlehre sofort der Ascendent von 2,5 Grad Jungfrau ins Auge. Dieser Tierkreisgrad entspricht nach Wolfgang Döbereiner der Planetenverbindung von Sonne - Saturn, viel Aufwand für kein Ergebnis. Noch entscheidender für ihn, denn er ist als Beklagter auf der Begegnungsseite zu sehen, ist der Descendent von 2,5 Grad Fische. Dieser Grad entspricht der Verbindung Saturn - Neptun, und wird als Grad der Entrechtung angesehen.
Man kann hier schon mit der Horoskopdeutung aufhören, denn der Entrechtungsgrad in einem Rechtsstreit ist nun mal gänzlich ungeeignet, um diesen zu gewinnen.
Dem Mann empfahl ich, den Termin zu verschieben, was sich einfach gestaltete. Statt 16:00 Uhr wurde 15:00 Uhr vereinbart.



Hier sieht man jetzt am Descendenten den Jupiter im Zeichen Wassermann stehen, Uranus weist ins 8. Haus. Hier kann der Beklagte alte Muster aufbrechen, mit Fische in Haus 8 dürften es Versagensmuster sein.

Bis hierhin ist der Vorgang noch gar nichts Aufregendes. Eine Terminsuche eben.
Faszinierend wird es erst im Fortgang des Verfahrens, denn dabei zeigt sich, dass im Anfang einer Sache auch ihr beobachtbarer Verlauf steckt.
Schon für den Oktober wurde der Verhandlungstag vom Gericht festgelegt: Mittwoch, 28.10.2009, 09:30 Uhr.



Der Blick ins Horoskop ist ernüchternd: Wieder wird der Entrechtungsgrad von 2,5 Grad Fische angezeigt, diesmal durch den Mond. Mit diesem Mondstand hat seinerzeit die Telekom dem Volk (Mond) mit der Volksaktie schon das Geld aus den geschlossenen Taschen gezogen. Diese Entwicklung zieht einen als astrologischen Betrachter ziemlich runter, hat man ja offensichtlich einiges übersehen und einen Menschen schlecht beraten. Wie sollte man diesen Gerichtstermin ändern? Wie sollte man sich vor Gericht verhalten? Auf einen Vergleich eingehen? Sich schuldig bekennen, Kosten minimieren?
Aber hier zeigte sich, dass doch nicht alles in der Hand der Menschen liegt. Der gegnerische Anwalt hatte an diesem Tag keine Zeit, und ließ den Termin verlegen! Die Ankläger beraubten sich Ihrer guten Situation, und ich möchte behaupten, dass sie nicht anders konnten, da der Beklagte nicht auf das üble Angebot der 2,5 Grad Fische vom Anfang des Vorgangs eingegangen war.
Der neue Termin wurde auf Mittwoch, den 11.11.2009 um 9:45 Uhr gelegt.



Wenn Sie nun denken, das kosmische Ränkespiel hat ein Ende, haben Sie sich getäuscht. Zum ersten Gerichtstermin erschien der Hauptzeuge nicht, so wurde ein neuer Termin anberaumt: Freitag, 08.01.2010, um 10:30 Uhr. Ich erspare mir hier die Grafik, denn auch dieser Termin wurde durch die Ankläger verschoben.

Jetzt darf sich der Kreis aber endlich schließen: Letzter Gerichtstermin wurde Freitag, der 22.01.2010 um 10:30 Uhr.
In diesen Tagen erreichte Jupiter die Position von 2,5 Grad Fische und brachte den erhofften Sieg vor Gericht.



Natürlich wäre über alle Horoskope und Zusammenhänge mit dem Beklagten noch eine Menge zu erzählen, aber letztlich soll die Entwicklung, auf die nur am Beginn durch die eigene Terminwahl beim Anwalt Einfluss genommen werden konnte, für sich selbst sprechen.
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