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Astrologie - Redaktion:

Jupiter und Saturn im Aktienhandel
02.04.2020

Ich wollte mal wieder an etwas anderes denken, als an die Corona-Epidemie, und stöberte mich durchs Internetz. Irgendwo stieß ich dann auf die Meldung, dass die Internet-Händler von dieser Krise so stark profitieren würden. Und schon hatte mich das Thema wieder! Na gut, wenn es um den Internethandel geht, kann man sich letztlich nur an amazon.com orientieren. Wie denn wohl deren Aktienkurs sich in dieser Phase entwickelt hat?

Sicher, im Nachhinein ist es immer leicht, die Auf- und Abbewegungen an den Börsen astrologisch zu begründen. Interessanter ist es im Vorhinein. Daran habe ich mich natürlich in den letzten 20 Jahren auch versucht, und festgestellt, dass es ungeheuer viel Arbeit ist, und ohne das entsprechende Spielgeld ein zu zeitintensives Hobby.
Zurück zu amazon.com. Diese Krise sollte doch den Kurs deutlich in die Höhe schnellen lassen. Immerhin ist Einkaufen bei uns derzeit auf Lebensmittel beschränkt. Aber woher bekomme ich Kleidung, Werkzeuge oder überflüssigen Luxuskram? Man kann es sich mühsam bei kleinen Händlern zusammenwühlen, oder man bestellt bei Sie wissen schon wem. Und folgerichtig sollte die Krise auch ihre Gewinner hervorbringen. Ein Blick auf den Kursverlauf vom Januar bis März 2020 bestätigt den Gedanken. Teilweise.

 


Kursverlauf der Amazon-Aktie im 1. Quartal 2020 (Grafik von Cortal Consors)

 


Ende Dezember 2019 kostete eine amazon-Aktie noch ca. 1.600 Euro. Ab Ende Januar 2020 schnellte das Papier in die Höhe von 2.000 Euro. Für etwa 2 Wochen war der Wert so hoch, ehe er wieder abstürzte, kurzfristig auf 1.500 Euro.
Wie konnte die Aktie mitten in der Boom-Zeit so tief fallen? Ich bin klar kein Experte, habe mich nur etwas durch die Börsen-Meldungen der letzten Wochen geklickt, und fand für Mitte März, den letzten Kurstiefpunkt, diese Meldung: »Amazon stellt wegen Coronavirus 100.000 Mitarbeiter ein«. Da bekommen also einen Haufen Leute Jobs, mit einem Lohnzusatz von 2,00 Dollar die Stunde, und der Kurs sinkt. Das ist die perverse Welt des ganz großen Geldes.

Ob das wirklich der Auslöser für die immense Kursschwankung war, müssen andere beurteilen. Ich halte mich, mal wieder, lieber ans Horoskop.

 


Amazon-Aktie (15.05.1997, 09:00 Uhr, New York) mit den Transiten am 30.01.2020

 


Gerade, als die Aktie sich auffällig hochschwang, machte Jupiter einen Feldaufschwung vom 6. ins 7. Haus, in die Öffentlichkeit. Da steht er, der Strahlemann, der Verkünder guter Botschaften, der Motivator und Übertreiber. In Haus 7 ist er für alle sichtbar, und wie sollten die Aktienkäufer da nicht begeistert sein, und zugreifen, kaufen, kaufen, kaufen! Fast 20% in zwei Wochen, das ist sensationell.

Natürlich weiß auch jeder, dass jeder Berg einen Gipfel hat, und die nächste Wegstrecke wieder in ein Tal führen muss. Die große Frage am Börsenparkett ist nicht, "darf ich bitten?", sondern "WANN darf ich bitten?".
Mitte März 2020 gibt es ein Planetentreffen, das nur äußerst selten schadlos an einem vorübergeht: Es ist das finanzielle Schreckgespenst Saturn-Neptun. Wolfgang Döbereiner beschrieb diese Paarung ja als Verlustkonstellation, und genau das konnte ich schon viel zu oft beobachten. Auch diese "Schwächung der Struktur" ist in Haus 7 öffentlich sichtbar.

Die Opposition des Planeten Neptun zum Durchsetzungsplaneten Mars der Aktie zeigt auch nicht gerade eine Stärkung an. Und so wird ein kleiner Kondolenzstrauß an Planeten zum Kursverlust gebunden. Aber keine Sorge, es geht ja schon wieder bergauf. Wann die nächste Delle zu sehen sein wird? Vielleicht hab ich demnächst mal Zeit und Lust, und untersuche die nächsten Monate auf astrologische Auffälligkeiten. Allerdings nicht kostenlos.

 





 










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