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Die 12 Tierkreiszeichen in der Astrologie

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  Der SCHÜTZE (22. November - 20. Dezember)

 Prinzip des Schützen:
Die Weite, die Einsicht, die Fügung, die Entfaltung



Der Schütze ist das neunte Zeichen im Tierkreis und der zugehörige Planet ist Jupiter.

Das Bild des Schützezeichens zeigt eine gefügte Gestalt: die untere Hälfte ist ein Pferdekörper, die obere ein göttlich-menschlicher Leib. Beide sind zusammengewachsen und bilden eine Einheit. Das Pferd symbolisiert die feurige Tatkraft, das schnelle Vorwärtskommen, den Ritt über die Weiten der Welt. Es ist aber auch das tierisch-triebhafte in dem Pferd zu sehen. Es ist der menschliche Wesensanteil, der den niederen Trieben, Lüsten und Wünschen entspricht. Der auf das Pferd gefügte Menschenleib, der göttlicher Abstammung ist, zeugt von der erhabenen Geisteskraft. Dieser Geist zeigt die Verbindung zum göttlichen, schicksalhaften Erleben des Menschen auf der Erde. Er ist nicht, wie sein Pferdeleib, vom triebhaften Wollen geprägt. Die Hierarchie wird im Bild des Kentauren bereits deutlich: Der höhere Wille bezwingt den instinktiven. Es ist aus der Moral, also dem Verhältnis von Mensch zu Mensch, die Ethik geworden. Als Ethik versteht man das Verhältnis von Mensch zu Gott. Es ist die Einbindung in ein Gesamtgefüge, das der Schütze symbolisiert und beschützt. Die Religiosität, und mit ihr verbunden das Priesteramt, bilden die Grundlage der Schützethematik. Als Organ wird dem Schützen die Hüfte zugeordnet. Sie ist auch das Bindeglied zwischen Ross und Reiter. Durch die besondere Gestaltung der menschlichen Hüfte kann der Mensch aufrecht stehen und seinen Blick vom Boden zum Himmel, zu den Sternen erheben. Die Hüfte ist auch tatsächlich der Körperteil, der dem Schützemenschen oft Probleme bereitet. Sie kann schmerzen und unbeweglich werden. Was dies zu bedeuten hat, geht aus dem vorher geschriebenen hervor: Die Verbindung Pferd - Reiter ist erstarrt. Man kann davon ausgehen, dass die niederen Triebe die Herrschaft übernommen haben. Vermutlich gehen Sie dann mehr den ausgreifenden Bewegungen des galoppierenden Pferdes nach und versuchen jeden Tag einen neuen Bereich kennenzulernen. Sie haben Mühe, bei einer Thematik, an einem Ort zu verweilen. Kaum haben Sie Neues kennengelernt, treibt Ihre Tatkraft Sie zum nächsten. Dabei wäre es gerade für Sie wichtig, sich den neuen Dingen zu widmen, Ihre Art zu verstehen, und in das Gefüge Ihres Weltbildes einzupassen. Nicht das wechselhafte Spiel mit den Reizen sollte Sie bewegen, da Sie dann sehr schnell ermüden und sich sofort wieder Neuem zuwenden wollen. Der Schütze hat vielmehr die Aufgabe, alles in seiner Eigenart kennenzulernen, zu verstehen und sich an den Dingen zu üben.

Sicher kennen Sie in Ihrem Leben viele Situationen, die Sie in Begeisterungsstürme ausbrechen lassen. Begeistert ist jetzt Ihre Triebhälfte, Ihre Pferdehälfte. Doch kann bereits der nächste Tag etwas in Ihr Leben bringen, das die wiederum gleiche Begeisterung verursacht und Sie vom Ziel des Vortages abbringt. Damit verdrängen Sie Ihre obere Hälfte, den Reiter des Pferdes, den Herrscher über die Triebe. Und gerade diesen Teil gilt es auszubilden. Sie sollten Ihre Energie und Tatkraft, die Sie in reichem Maße besitzen, dazu einsetzen, Ihr Ziel der Begeisterung wirklich zu ergründen und sich darin zu üben. Sie haben gerne den schnellen Erfolg, sind aber gleichzeitig nur selten bereit auch einen Einsatz zu bringen. Dies scheint Ihnen zu anstrengend. Es gibt Schützen, die möchten gerne Heilpraktiker werden und besuchen regelmäßig Seminare. Homöopathie, Irisdiagnose, Schiatsu, Schröpfen, Akupunktur, usw. Sie lernen alles kennen und können am Ende nichts. Jedes Thema begeistert Sie und wendig wie der Zwillingsmensch springen Sie von einem zum anderen. Der Zwilling kann sich das leisten. Der Schütze nicht. Wenn Sie am Ende von allem gehört haben, ohne ein tiefes Verständnis sich erarbeitet zu haben, werden Sie stets unbefriedigt weitertraben. Sie sollten Ihre Interessen aus den Niederungen der Plumpheit in die Höhe heben, damit der göttliche Reiter sie schauen, durchschauen und einbinden kann in den Gesamtzusammenhang.

Dem Schützen wird die Philosophie zugeordnet. Die Philosophie ist zu sehen als das Zusammenwirken von Geist und Materie. Die Verbindung zwischen beiden zu finden bringt das Verständnis vom Menschen in der Natur. Die Philosophie des Schützen ist an sich die Religiosität. Der Mensch sieht sich als Geschöpf göttlicher Abstammung, in einem tierhaften Körper verhaftet. Dieses Tierhafte gilt es zu verstehen und beherrschen zu lernen. Die niederen Instinkte - Essen, Trinken, Schlafen, Sexualität - suchen Sie mit neuem Leben, mit neuem Geist zu füllen. Sie möchten wissen, was Sie essen, was die Speise in Ihrem Körper bewirkt und wie sie auf den Körper und den Gesamtzustand einwirkt. In der Sexualität suchen Sie den Priester, die Priesterin als Partner, mit dem Sie zusammen in eine Welt der geistigen Erhabenheit aufsteigen können. Sie erwirken damit oft Probleme auf der rein körperlichen Ebene. Dabei ist hier ist der Ort, an dem Sie Ihre feurige Triebkraft voll ausleben können.

Schützen haben im allgemeinen überaus ansehnlich geformte Körper, können aber auch zu Übergewicht neigen, weil Sie das rechte Maß nicht finden wollen. Zuviel von allem ist dann das Problem. Dieses zu viel von allem kann auch die Leber stark belasten. Dies ist dann der Fall, wenn Sie sich mit zu vielen Eindrücke, zu vielen Neuigkeiten belasten.

Ihr Naturell zeigt stets eine optimistische Lebenshaltung. Da Sie vielseitige Interessen haben, werden Sie das Wort 'Langeweile' nicht kennen. Sie zeigen überaus viel Verständnis für Ihre Mitmenschen, helfen gerne, wenn es nicht zu lange dauert, und haben stets einen guten Rat parat. Eine Ihrer großartigsten Eigenschaften ist es, Dinge neu miteinander zu verbinden. So finden Sie im christlichen Glauben jederzeit die Parallele zum Buddhismus, kreieren neue Speisen, und bringen Menschen wieder zusammen, die zuvor zerstritten waren. Sportlich betätigen Sie sich gerne mit Pferden, Laufen, Bogenschießen, Fechten und allem, was schnell genug ist. Ihr geistiges Interesse liegt im Bereich des Philosophischen. In der alten Astrologie wurde der Schütze die Weltanschauung genannt. Damals waren damit lange Reisen in ferne Länder verbunden, also eben die Welt anzuschauen. Dadurch wird der geistige Horizont erweitert und es entsteht ein tiefes Verständnis für Menschen und Lebensweisen, die sich von den unseren unterscheiden. Die eigene Enge wird durch die Weltanschauung aufgebrochen und neue Einflüsse bereichern das Leben. Das vorhergehende Zeichen Skorpion ist in der geistigen Haltung sehr streng und auf weniges fixiert. Er verbohrt sich in Details, wodurch ein tiefes Wissen über weniges entsteht. Der Schütze ist das Prinzip, das die vielen Details ergänzt und erweitert, damit keine Stagnation im Denken und Erleben eintritt. Sie lieben die Weite einer Steppenlandschaft, in der Sie alles überblicken können und kein Berg Ihnen den geistigen Horizont verstellt.

Da der Schütze immer weit ausholt und seine Arme mehr umfassen wollen, als das Auge blicken kann, neigt er auch gerne zu Übertreibungen. Sie können dadurch den Sinn für die Realität verlieren und gerade die realistisch veranlagten Erdzeichen Stier, Jungfrau und Steinbock werden Sie kritisieren und Ihnen die Machbarkeit Ihrer Ideen aufzeigen. Da Sie eine durchwegs optimistische Lebenshaltung haben, wird Ihnen vieles mit Leichtigkeit gelingen, woran andere Menschen oft schwer arbeiten. Die dadurch erwirkte Leichtigkeit sollte Sie aber nicht zum Leichtsinn treiben. Der Schütze-Mensch übersieht nämlich dann oft die Hindernisse und auch die Entwicklungsmöglichkeiten seines eigenen Lebens. Großer Leichtsinn wird sich bei Ihnen demnach erst nach längerer Zeit, dann aber sehr schmerzhaft zeigen. Sie haben dann auch kaum Verständnis für Ihre Schicksalslage, weil bisher ja alles gut ging. Weshalb, so fragen Sie sich dann, muss ich jetzt so Schweres tragen? Deshalb ist es für Sie eben wichtig, einigen Ihrer vielfältigen Interessen echte Aufmerksamkeit zu schenken und sich darin gut zu erüben. Insgesamt aber gehören Sie eher zu den Glückspilzen des Tierkreises.


Zitat:
    Reichtümer:
    "Strebe nach Wissen.
    Wenn du arm wirst, wird es deinen Wohlstand bedeuten.
    Wenn du reich wirst, wird es dich schmücken."

    Sufi-Weisheit


Personen:
Schriftsteller:
Stefan Zweig, Rainer Maria Rilke, Mark Twain, Heinrich Heine, C. S. Lewis, Gustave Flaubert

Musiker:
Ludwig van Beethoven, Hector Berlioz,

Maler:
Henri Toulouse-Lautrec, Paul Klee, Edward Munch,

Weitere:
der Priester Adolph Kolping, der Physiker Werner Heisenberg, der Filmproduzent Walt Disney, der Schauspieler Woody Allen, die Frauenrechtlerinnen Alice Schwarzer und Lina Morgenstern, der Astronom Nikolaus Kopernikus, der Arzt und Astrologe Michel Nostradamus, der Philosoph Richard David Precht, der geistige Lehrer Bo Yin Ra, der geistige Verführer Bhagwan (Osho)


Edelsteine:
Lapislazuli






  Ihr persönliches Jahreshoroskop:

Wenn man verreisen möchte, erkundigt man sich vorher nach der besten Reiseroute, sucht sich einen guten Fahrplan und Reiseführer, bereitet sich also sorgfältig auf die bevorstehenden Erfahrungen vor.

Das Leben selbst ist auch nichts anderes, als eine Reise. Nur führt der Weg nicht alleine von Ort zu Ort, sondern auch durch die Zeit, durch Entwicklungen, durch Freuden und Sorgen. Auf viele Situationen wird man durch Erziehung und Schule vorbereitet. Was aber, wenn Unvorhergesehenes unsere Bahn durchkreuzt, oder wenn unser erworbenes Wissen keine klaren Entscheidungen mehr zulässt?

Ein von mir persönlich erstelltes Jahreshoroskop kann dann eine wertvolle und sinnvolle Hilfe zur Selbsthilfe sein!

  Ihr persönliches Jahreshoroskop

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