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Astrologie Lexikon

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Naibod-Schlüssel
Der Naibod-Schlüssel findet in der Technik der Primärdirektion Anwendung.

Bei der Primärdirektion handelt es sich um fiktive Bewegungen der Planeten und Horoskopachsen, ausgehend vom Geburtshoroskop. Sie wird zu Prognosezwecken eingesetzt.
Vereinfacht dargestellt werden bei der Primärdirektion alle Horoskopfaktoren, Planeten und Häuserspitzen, um 1° pro Lebensjahr vorgerückt. Durch diese Verschiebung der Planeten und Häuserspitzen entstehen Beziehungen bzw. Aspekte zwischen den dirigierten Punkten und dem Geburtshoroskop. Dieser vereinfachte Schlüssel wird auch Ptolemäus-Schlüssel genannt. Er kann sehr einfach angewandt werden.

Um diese Technik in die oberen Ligen komplizierter Berechnungsmethoden zu heben, kann man statt dem einfachen Schritt den 1° = 1 Jahr auch mit dem Naibod-Schlüssel rechnen.
Der Mathematiker und Astrologe Valentio Naibod (13.2.1523-1593) berechnete die tägliche mittlere Sonnenbewegung mit 0°59´8,33", und dies ist dann auch der Naibod-Schlüssel zur Berechnung der Primärdirektion. Seine Berechnung leitet sich aus der Drehbewegung der Erde ab.



Nessus
Nessus zählt wie Chiron und Pholus zu den Kleinplaneten.
Die Bahn von Nessus verläuft sehr elliptisch zwischen Saturn und Pluto. Sie schlägt zwischen den beiden Planeten eine Brücke. Nessus führt aus der geregelten Welt Saturns in plutonische Sphären.
Nessus Mythologie hat engen Bezug zu plutonischen Themen: aus Rache für die tödliche Verwundung seines Herzens durch Herakles' Giftpfeil verursacht er noch im Todeskampf durch eine gemeine List dem großen griechischen Helden später (sozusagen als Spätfolge) entsetzliche Schmerzen. Herakles merkt, daß sein Ende naht und opfert sich auf dem Scheiterhaufen. Dies führt schließlich zur Reinigung (vom irdischen Wahnsinn) und Himmelfahrt, Erlösung und Unsterblichkeit des Helden!
Neben Chiron und Pholos ist Nessos der dritte und letzte Kentaur, der mit einer tiefgründigen und berühmten Mythologie ausgestattet ist. Sie hat seit je her viele Künstler inspiriert.

Nessus ist neben den beiden vorher entdeckten Kentauren Chiron (1977) und Pholus (1992) der dritte benannte Kentaur. Bei den Kentauren handelt es sich um eine kleine Gruppe von derzeit sieben außergewöhnlichen Kleinplaneten: Sie sind weder herkömmliche Kometen, noch typische Asteroiden. Gleichzeitig besitzen sie teilweise Eigenschaften beider Klassen. Sie wandeln auf sehr unterschiedlichen und überwiegend besonders elliptischen Bahnen im äußeren Sonnensystem. Ihr Ursprung liegt höchstwahrscheinlich im Kuipergürtel jenseits der Neptun- und Plutobahn. Aus diesem wurden sie vor Jahrmillionen durch Neptun herausgerissen und in das Innere des Sonnensystems abgelenkt, wo sie dann im Lauf der Zeit die jetzigen Bahnen einnahmen. Sie berühren oder überkreuzen meistens die Bahnen der Hauptplaneten und haben dementsprechend lange Umlaufzeiten von 49 (Chiron), 92 (Pholus) und ca. 123 Jahren (Nessus).



siehe auch unter: Pholus

Bücher zum Thema:

Pholus - Wandler zwischen Saturn und Neptun - Robert von Heeren, Dieter Koch


Nonil (Nonagon)
Der Nonil - Aspekt hat einen Winkel von 40°.
Er wird heute im allgemeinen nicht verwendet



siehe auch unter: Aspekte

Bücher zum Thema:

Das Astrologie Buch - Michael Roscher




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