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Astrologie Lexikon
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Applikation

Der Begriff "Applikation" bezieht sich auf Aspekte. Man spricht von Applikation wenn ein schnellerer Planet auf einen Aspekt mit einem langsameren zuläuft, und damit die Wirkung des Aspekts ihren Höhepunkt noch nicht erreicht hat.
Das Gegenteil davon ist "Separation".
Beispiel: Wenn Saturn auf 10 Grad Widder steht, und Mars auf 7 Grad Widder, spricht man von einem applikativen Aspekt.



siehe auch unter: Separation

Äquinoktium

Mit Äquinoktium wird die Tag- und Nachtgleiche im Frühjahr (Frühlings- oder Widderpunkt am 21. März) und Herbst (Herbst- oder Waagepunkt am 23. September) bezeichnet.

Arabische Punkte

Auf Grundlage der Zahlensymbolik ermittelte sensitive Punkte, die sich aus dem Abstandsverhältnis verschiedener Planeten zueinander und zum Aszendenten ergeben. Der bekannteste darunter ist der Glückspunkt. Man ermittelt ihn für einen Menschen, der am Tag geboren ist (Sonnenstand über der Horizontlinie), indem man die Anzahl der Grade zwischen Sonne und Mond (in der Richtung des Tierkreises von Widder zu den Fischen) zum Aszendenten hinzuzählt. Bei einer Nachtgeburt (Sonnenstand unter der Horizontlinie) zählt man den Abstand von Mond zur Sonne zum Aszendenten hinzu.

Aries

Lateinische Bezeichnung für das Tierkreiszeichen Widder



siehe auch unter: Widder

Dekanat

Jedes Tierkreiszeichen umfaßt 30°. Man kann die Tierkreiszeichen wiederum in drei Teile teilen, und erhält so drei Unterabschnitte - die drei Dekanate von jeweils 10°.
Nach der gebräuchlichsten Methode wird jedem Dekanat ein Planet aus dem Elemententrigon zugeordnet.

Beispiel:
Unterteilt man das Zeichen Widder in die drei Dekanate, dann wird
das erste vom Planeten Mars,
das zweite vom Planeten Sonne,
das dritte vom Planeten Jupiter
beherrscht.

Der Tierkreis

In der Geschichte nannte sich eine Vorstufe zum heutigen Tierkreis (von Widder bis Fische) »Weg des Mondes«. Dieser frühe Tierkreis hatte mal 27, mal 28 Zeichen, da der Mondzyklus auch unterschiedlich lang war. Vorformen dieses Mond-Tierkreises könnten bereits 4000 v. Chr. existiert haben.

Seit etwa dem 4. vorchristlichen Jahrhundert setzte sich der 12-teilige Tierkreis durch, der sich an der Sonnenbahn orientiert. Jedes Zeichen war auch damals bereits jeweils 30° groß. Der Tierkreis dient astronomischen und astrologischen Zwecken: mit ihm lassen sich die Planetenbewegungen erfassen und auch graphisch darstellen.

Ekliptik

Der Pfad, den die Sonne und die Planeten scheinbar innerhalb des Fixsternhimmels beschreiben, heißt Ekliptik.

Diese Bahn ist auch als Tierkreis oder Zodiak bekannt und wird durch die Tierkreiszeichen in zwölf Abschnitte gegliedert.
Dehnt man die Ekliptik zu beiden Seiten um etwa 8° aus, so beinhaltet dieses Band die Fixstern-Gruppen mit den Sternbildern, von denen die Tierkreiszeichen ihre Namen bekamen.

Die Ekliptik steht schräg zum Erdäquator, wodurch die Jahreszeiten entstehen, in denen die Planeten mal höher und mal niedriger stehen. Am auffallendsten ist diese Phänomen an der Sonne zu beobachten. Am 21. Juni, dem längsten Tag des Jahres haben wir in unseren Breitengraden über 16 Tagesstunden und die Sonne erreicht eine Höhe von mehr als 63 Grad, während der 21. Dezember, der kürzeste Tag des Jahres nur 8 Tagesstunden hat, und der Höchststand der Sonne keine 17 Grad erreicht.

Die beiden Punkte, an denen die Sonnenumlaufbahn den Äquator kreuzt sind der Frühlings- und der Herbstanfang. Der Frühlingsanfang (21. März) ist gleichzeitig der Beginn des astrologischen Jahres. Die Sonne steht dann auf 0° im Zeichen Widder.Am 22. September ist Herbstanfang, die Sonne steht auf 0° im Zeichen Waage. An diesen beiden Tagen sind Tag und Nacht jeweils gleich lang sind.

Erhöhung / Fall


Sonne ist erhöht im Widder.
Mond ist erhöht im Stier.
Merkur ist erhöht in der Jungfrau (Wassermann ?).
Venus ist erhöht in den Fischen.
Mars ist erhöht im Steinbock.
Jupiter ist erhöht im Krebs.
Saturn ist erhöht in der Waage.
Uranus ist erhöht im Skorpion.
Neptun ist erhöht im Krebs.
Pluto ist erhöht im Löwen (?).

Die Planeten sind gegenüber des Zeichens der Erhöhung im "Fall".



siehe auch unter: Herrscher

Feuerzeichen

Widder (kardinal), Löwe (fix) und Schütze (beweglich) stehen für ein extrovertiertes Temperament, für Dynamik, Enthusiasmus und Willenskraft. Personen mit einer Feuerbetonung sind spontan, besitzen ein gesundes Selbstvertrauen und versprühen meist gute Laune. Sie brauchen ihre Unabhängigkeit und setzen sich hohe Ziele. Negative Eigenschaften sind Ungeduld, Egoismus und mangelnde Sensibilität.



siehe auch unter: Elemente

Frühlingspunkt

Der Schnittpunkt der Sonnenumlaufbahn (Ekliptik) und des Äquators. Der Ort, an dem die Sonne am Tag der Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche (20. März) steht; im Tierkreis immer 0 Grad Widder, am Fixsternhimmel dagegen in Folge der Präzession wandernd (siehe auch Zeitalter).

Glückspunkt

Der Glückspunkt ist ein sogenannter sensitiver Punkt.
Man ermittelt ihn für einen Menschen, der am Tag geboren ist (Sonnenstand über der Horizontlinie), indem man die Anzahl der Grade zwischen Sonne und Mond (in der Richtung des Tierkreises von Widder zu den Fischen) zum Aszendenten hinzuzählt. Bei einer Nachtgeburt (Sonnenstand unter der Horizontlinie) zählt man den Abstand von Mond zur Sonne zum Aszendenten hinzu.



siehe auch unter: Arabische Punkte

Gregorianischer Kalender

Der Gregorianische Kalender wurde am 15.10.1582 eingeführt und löste den Julianischen Kalender ab. An diesem Tag sprang das Datum vom 4.10.1582 auf den 15.10.1582.

Das Julianische Jahr war mit seiner Länge von 365.25 Tagen um 0.0078 Tage oder 11 Minuten und 14 Sekunden länger als das tropische Jahr. Dieser Unterschied war zwar nicht mehr innerhalb weniger Jahre spürbar, er akkumulierte sich aber im Laufe von Jahrhunderten. Den Astronomen fiel als erstes auf, dass der wahre Frühlingsbeginn (wenn die Sonne durch den Frühlingspunkt auf 0° Widder läuft) sich von dem nominalen Frühlingsbeginn am 21.März entfernte. Zu Beginn des 16.Jahrhunderts lag das Datum des Julianischen Kalenders bereits um 10 Tage gegenüber der wahren Erdbahn zurück, und die Datierung des Osterfestes begann den eigentlich gewollten Bezug zum jüdischen Passahfest (das sich am wahren Frühlingsbeginn orientiert) zu verlieren.
Zur Behebung dieser Schwierigkeiten wurde (zunächst für den Bereich der römischen Kirche) 1582 von Papst Gregor XIII eine Kalenderreform durchgeführt. Sie bestand aus drei Teilen:

1. Fortfall von 10 Kalendertagen, auf den 4.Oktober 1582 folgte der 15.Oktober 1582 in der neuen Zeitrechnung. Damit wurde der Frühlingsbeginn wieder auf den 21.März gebracht. Die Zählung der Wochentage blieb dabei ungeändert.

2. Einführung einer neuen Schaltjahrregelung, nach der die Schalttage in den Jahren fortfallen, die durch 100, aber nicht durch 400 teilbar sind. Damit wird das Anwachsung eines Kalenderfehlers verlangsamt. Der Schalttag wird wie im Julianischen Kalender am Ende des Monats Februar eingefügt.

3. Änderung der Osterregel zur Anpassung an den neuen Kalender.

Die unter 2. beschriebene Schaltjahrregelung ist die Basis für den auch heute noch gebräuchlichen Gregorianischen Kalender. Die mittlere Jahreslänge beträgt danach 365.2425 Tage, die verbleibenden Abweichungen gegenüber dem tropischen Jahr sind klein genug, um erst nach 3333 Jahren die Einfügung eines zusätzlichen Schalttags notwendig zu machen.

Obwohl für die Umstellung von Julianischem auf Gregorianischen Kalender gemeinhin das Tagespaar 4./15.Oktober 1582 angegeben wird, gilt dieses eigentlich nur für die Länder mit überwiegend römisch-katholischen Glauben. Andere Länder waren teilweise erheblich zögerlicher bei der Übernahme des neuen Kalenders. So hat z.B. die Türkei erst am 1.Januar 1927 den Gregorianischen Kalender übernommen. Bei der Umrechnung landesspezifischer Kalenderdaten und historischer Datierung ist deshalb Vorsicht geboten.
So wurde der Gregorianische Kalender in den katholischen Gebieten in Deutschland erst am 04.11.1583 auf den 14.11.1583 eingeführt. In protestantischen Gebieten erfolgte die Umstellung vom 05.11.1699 auf den 15.11.1699.

Die orthodoxen Länder Osteuropas behielten den Julianischen Kalender noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts - die russische "Oktoberrevolution" 1917 fand deshalb nach Gregorianischem Kalender erst im November statt. Als letzter Staat folgte 1927 die Türkei.



Link ins Internet: Netlexikon

Gruppenschicksalspunkte

Mit "Gruppenschicksalspunkt" bezeichnet der Münchner Astrologe Wolfgang Döbereiner bestimmte Gradpunkte im Horoskopkreis.
Die Punkte wirken ähnlich wie definierte Planeten-Aspekte. So entspricht beispielsweise der Punkt von 4.5° Widder der Konstellation Mars - Neptun, oder 28° Krebs = Mars - Pluto. Liegen Planeten oder die Hauptachsen (Ac und Mc) auf einem dieser Punkte, erhalten Sie seine Färbung. Eine Liste der Punkte ist in den Astrologisch-Geographischen Karten von W. Döbereiner enthalten.



Link ins Internet: Münchner Rhythmenlehre

Kardinale Zeichen

Widder, Krebs, Waage und Steinbock repräsentieren die Fähigkeit, neue Entwicklungen zu initiieren und in unbekannte Richtungen zu gehen. Menschen dieses Typs wissen, wann sie handeln müssen, und leisten gerne Pionier- oder Aufbauarbeit. Sie sind kreativ, zielbewußt und risikofreudig, müssen aber aufpassen, dass sie sich nicht übernehmen.

Orbis

(lateinisch = Kreis, Umkreis)
Orbis nennt man die Toleranz, mit der Aspekte (Winkelbeziehungen der Planeten untereinander) bezeichnet werden.
Es kommt nur sehr selten vor, dass zwei Planeten oder Punkte im Radix einen exakten Aspektwinkel zueinander bilden. Die Wirkung eines Aspektes wird nicht nur einem exakten Winkel zugeschrieben, sondern läßt eine Toleranzabweichung, den Orbis, zu. Die gebräuchlichste Abweichung beträgt 7° in beide Richtungen.
Ein Beispiel:
Eine Konjunktion von Sonne und Mond auf 15° Widder ist exakt. Die Konjunktion wirkt jedoch innerhalb der Orbis-Toleranz von 8° Widder bis 22° Widder.
Die Astrologen geben insgesamt unterschiedlich und leider uneinheitliche Orben an. Es wird mit Orben zwischen 0° und etwa 10° gearbeitet.

Allgemein gilt aber:
Je schneller sich ein Planet bewegt, desto größer kann der Orbis sein. Ein Aspekt zwischen Sonne und Mond kann so auf jeden Fall einen Orbis von 7° bis 10° haben, während ein Aspekt zwischen Neptun und Uranus mit einem Orbis von 3° bis 5° schon ausreichend bemessen ist.

Ein Sonderstellung ergibt sich aus Sicht von KernAstro.de in folgendem Fall:
Die Sonne steht auf 2° im Zeichen Widder, und Venus im Opposition (180°) auf 28° im Zeichen Jungfrau. Hier findet die Opposition in zwei Zeichen statt, die sich nicht gegenüber stehen, wie es die Opposition erfordert. Diese Opposition in nicht opponierenden Zeichen wirkt sehr schwach.



siehe auch unter: Aspekte

Rezeption

Zwei Planeten stehen in Rezeption, wenn beide sich im Haus des jeweils anderen aufhalten.

Beispiel:
Wenn Jupiter im Zeichen Widder steht, und Mars gleichzeitig im Zeichen Schütze, dann spricht man von einer Rezeption.



siehe auch unter: Dispositor

Separation

Der Begriff "Separation" bezieht sich auf Aspekte.
Man spricht von einer Separation, wenn ein schnellerer Planet sich aus einem Aspekt mit einem langsameren entfernt, und damit die Wirkung des Aspekts nachläßt.
Beispiel: Wenn Saturn auf 10 Grad Widder steht, und Mars auf 13 Grad Widder, spricht man von einem separativen Aspekt.

Spiegelpunkt (Antiszien)

Spiegelpunkte dienen der Berechnung von Aspekten.
Dabei wird ein Planet über die Achse von 0° Widder oder 0° Krebs gespiegelt. Bildet der Planet von seinem gespiegelten Ort aus einen Aspekt zu einem anderen Planeten, der seinerseits nicht gespiegelt wurde, so spricht man von einem Spiegelpunkt-Aspekt.



siehe auch unter: Aspekte

Sternbilder

Sternbilder sind Gruppierungen von Fixsternen, die dann so bekannte Namen wie "Großer Wagen", "Kreuz des Südens" oder "Herakles" ergeben.
Es gibt am Himmel einen Kreis von Sternbildern, der im großen und ganzen aus den zwölf Sternbildern besteht, die in der Astrologie den Zodiak bilden, eben die Sternbilder von Widder, Stier ... Fische. Die Größe der einzelnen Sternbilder am Himmel ist unterschiedlich, während die "Tierkreiszeichen", die in der Astrologie angewandt werden, alle eine Ausdehnung von exakt 30° haben. Die Sternbilder sind also lediglich Namensgeber für die astrologischen Zeichen.


Etwa 1995 sorgte ein englischer Astronom für medienwirksame Aufregung. Er hatte nämlich endlich den "Fehler" in der Astrologie entdeckt: Dieser Fehler besteht darin, dass zwischen den Sternbildern Skorpion und Schütze noch das Bild des Schlangenträgers liegt. Damit, so dachte der Astronom, ist die Astrologie endlich von ihrem wackeligen Thron gestürzt. Er bedachte eben nicht (weil er von Astrologie auch keine Ahnung hatte), dass die tatsächlichen astronomischen Bilder mit dem astrologischen Tierkreis nicht in deutungsrelevanter Verbindung stehen.



siehe auch unter: Tierkreiszeichen

Tierkreiszeichen

Es gibt zwölf Tierkreiszeichen in der Astrologie.

Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann, Fische.

Die Namen der Tierkreiszeichen (nicht zu verwechseln mit den Sternbildern!) wurden von den Sternbildern entlehnt.
Jedes Tierkreiszeichen ist exakt 30° groß, alle zusammen bilden den 360° Kreis und damit den Zodiak oder Radixkreis. Jedes Jahr zur Frühlings-Tag und Nachtgleiche am 21. März steht die Sonne am Anfang des Tierkreises - auf 0° Widder oder dem Frühlingspunkt.

Vor etwa 4.000 Jahren waren die Tierkreiszeichen mit den Sternbilder in etwa identisch. Das heißt, wenn die Sonne im Zeichen Widder stand, befand Sie sich tatsächlich am Himmel auch im Sternbild des Widder. Auf Grund der "Präzession" wandert der astrologische Tierkreis im Uhrzeigersinn durch die Sternbilder am Himmel alle 72 Jahre um 1 Grad weiter.



Link ins Internet: Der Tierkreis

Widder

Die Sonne steht etwa vom 21. März bis 20. April im Tierkreiszeichen Widder.

Das kardinale Feuerzeichen Widder, das vom Mars beherrscht wird, eröffnet den Tierkreis. Hier finden sich die ursprünglichen Lebensimpulse, das Aufbrechen der Kräfte. Der Widder repräsentiert den Anfang einer Entwicklung und kümmert sich nicht um das, was zurückliegt. Er will einfach voranpreschen. Die Persönlichkeit der Widdermenschen beinhalten immense Potentiale an Energie und Tatendrang. Da der Widder ein Kardinalzeichen ist, sucht er ständig neue Wege und will Pionierarbeit leisten. Der Nachteil ist vielleicht ein Mangel an Ausdauer, denn er will sich nicht lange an einer Aufgabe aufhalten.